HEILSLEHRE, Erkenntnis 2

  DIE HEILSLEHRE DES BUDDHA

ERKENNTNIS 2

Ist die Tatsache des Werdens, des Entstehen-Vergehens, eine rein verstandesmäßige Feststellung, so betrifft die sich daraus ergebende Schlußfolgerung: Leiden, das Gefühl. "Leben ist Leiden" ist das andere große Merkmal allen Lebens. Leiden ist der Schrei aller werdenden Wesen, der alles übertönt, den niemand überhören oder fortweisen kann. Das gilt für jetzt und in alle Zukunft hinein. Das von dem Buddha aufgezeigte: "Geburt ist Leiden, Alter ist Leiden, Krankheit ist Leiden, Tod ist Leiden" gilt für alle Welten und Wesen und für jeden von uns, der noch am Leben verhaftet ist.

"Gar kurz ist das Leben der Menschen, begrenzt und flüchtig, voller Leiden und Qualen. Weise sollte man dies erkennen, Gutes tun und den heiligen Wandel führen, denn kein Geborener entrinnt dem Tode.

Gleichwie der Tautropfen an der Spitze eines Grashalmes beim Aufgehen der Sonne gar schnell zergeht, nicht lange bleibt: so auch ist das dem Tautropfen vergleichbare Leben der Menschen gar begrenzt und flüchtig.

Oder gleichwie beim Herabgießen einer mächtig geballten Regenwolke die Blasen auf dem Wasser gar schnell zergehen, nicht lange bleiben: so auch ist das der Wasserblase vergleichbare Leben der Menschen gar begrenzt und flüchtig. Oder gleichwie die mit einem Stocke im Wasser gezogene Furche gar schnell verschwindet, nicht lange bleibt: so auch ist das der Wasserfurche vergleichbare Leben der Menschen gar begrenzt und flüchtig." (Ang. Nik.)

Diese Erkenntnis vom Leben als Leiden ist in der ersten edlen Wahrheit vom Leiden zusammengefasst:

"Das ist die edle Wahrheit vom Leiden: Geburt ist Leiden, Alter ist Leiden, Krankheit ist Leiden, Tod ist Leiden, von Lieben getrennt sein ist Leiden, mit Unlieben vereint sein ist Leiden, nicht erlangen, was man begehrt, ist Leiden, Kummer, Jammer, Schmerz, Gram und Verzweiflung sind Leiden. Kurz, die fünf Gruppen des Anhaftens sind Leiden."

Wenn auf die Geburt als Leiden verwiesen wird, so ist darunter neben dem Leidvollen des gegenwärtigen Daseins der bereits erwähnte Kreislauf ständigen Lebens und Sterbens zu verstehen, wie er sich aus dem Gesetz des ewigen Werdens ergibt. In der Heilslehre des Buddha— wie im ganzen Osten—wird Leben nicht nur als an eine Geburt gebunden angesehen, sondern das Jetzt bildet nur ein Glied einer unendlichen Kette vorherigen und nachfolgenden Lebens. Leben hat nicht mit der Geburt begonnen und endet auch nicht mit dem Tode, sondern lebt sich fort und fort, solange Durst und Haften, Gier, Haß und Wahn vorhanden sind.

Diese Auffassung von der Wiedergeburt (nicht Seelenwanderung) ist von vielen Dichtern und Denkern des Abendlandes geteilt worden, von denen nur Empedokles und Goethe genannt seien. Der Gedanke des Vorher und Nachher klärt viele Zusammenhänge, die sonst nicht zu erklären wären. Hier, in der Lehre von der Wiedergeburt, lösen sich die vielen Fragen nach dem "Großen Warum", die gerade heute wieder Millionen Herzen bewegen. [67]

"Da erkenne ich, Sāriputta, einen Menschen, sein Denken unmittelbar im Denken umfassend, folgendermaßen: ,So wandelt dieser Mensch, so treibt er es, einen solchen Pfad hat er betreten, daß er beim Zerfall des Körpers, nach dem Tode in Elend und Unglück, in gesunkenem Zustand, in höllischer Welt wieder auftauchen wird.' Eben diesen Menschen sehe ich dann nach einiger Zeit, mit dem himmlischen Auge, dem geklärten, menschliche Fähigkeiten übersteigenden, beim Zerfall des Körpers, nach dem Tode in Elend und Unglück, in gesunkenem Zustand, in höllischer Welt wieder aufgetaucht, einzig schmerzlicher, bitterer, brennender Empfindungen voll.

Gleich als wenn da, Sāriputta, eine Kohlengrube wäre von über Mannshöhe, voll von einer flammen- und rauchlosen Kohlenglut, und da käme ein Mensch heran, ausgedörrt von der Hitze, halb tot von der Hitze, erschöpft, zitternd, verdurstet und strebte auf dem einzig möglichen Wege gerade auf diese Kohlengrube zu. Den sähe nun ein Mann, der Augen hat, und spräche so: "So wandelt dieser verehrte Mensch, so treibt er es, einen solchen Pfad hat er betreten, daß er gerade in diese Kohlengrube hineingeraten wird", und er sähe ihn dann auch nach einiger Zeit in diese Kohlengrube hineingefallen, einzig schmerzlicher, bitterer, brennender Empfindungen voll. Ebenso, Sāriputta, erkenne ich hier folgendermaßen: "So wandelt dieser Mensch, so treibt er es, einen solchen Pfad hat er betreten, daß er beim Zerfall des Körpers, nach dem Tode in Elend und Unglück, in gesunkenem Zustand, in höllischer Welt wieder auftauchen wird", und den sehe ich dann auch nach einiger Zeit mit dem himmlischen Auge, dem geklärten, menschliche Fähigkeiten Übersteigenden, beim Zerfall des Körpers, nach dem Tode in Elend und Unglück, in gesunkenem Zustand, in höllischer Welt wieder aufgetaucht, einzig schmerzlicher, bitterer, brennender Empfindungen voll.

"Da erkenne ich, Sāriputta, einen Menschen, sein Denken unmittelbar im Denken umfassend, folgendermaßen: "So wandelt dieser Mensch, so treibt er es, einen solchen Pfad hat er betreten, daß er beim Zerfall des Körpers, nach dem Tode bei den Menschen wieder auftauchen wird". Eben diesen Menschen sehe ich dann nach einiger Zeit mit dem himmlischen Auge, dem geklärten, menschliche Fähigkeiten übersteigenden, beim Zerfall des Körpers, nach dem Tode bei den Menschen wieder aufgetaucht, manch wohliger Empfindungen voll.

Gleich als wenn da, Sāriputta, ein Baum wäre, auf gutem Erdreich gewachsen, mit vollem Laub, mit dichtem Schatten, und da käme ein Mensch heran, ausgedörrt von der Hitze, halb tot von der Hitze, erschöpft, zitternd, verdurstet und strebte auf dem einzig möglichen Wege gerade auf diesen Baum zu. Den sähe nun ein Mann, der Augen hat, und spräche so: "So wandelt dieser verehrte Mensch, so treibt er es, einen solchen Pfad hat er betreten, daß er gerade zu diesem Baum gelangen wird", und er sähe ihn dann auch nach einiger Zeit im Schatten dieses Baumes, sitzend oder liegend manch wohliger Empfindungen voll. Ebenso, Sāriputta, erkenne ich hier einen Menschen, sein Denken unmittelbar im Denken umfassend, folgendermaßen: "So wandelt dieser Mensch, so treibt er es, einen solchen Pfad hat er betreten, daß er beim Zerfall des Körpers, nach dem Tode bei den Menschen wieder auftauchen wird", und den sehe ich dann auch nach einiger Zeit mit dem himmlischen Auge, dem geklärten, menschliche Fähigkeiten übersteigenden, beim Zerfall des Körpers, nach dem Tode bei den Menschen wieder aufgetaucht, manch wohliger Empfindungen voll.

Da erkenne ich, Sāriputta, einen Menschen, sein Denken unmittelbar im Denken umfassend, folgendermaßen: "So wandelt dieser Mensch, so treibt er es, einen solchen Pfad hat er betreten, daß er beim Zerfall des Körpers, nach dem Tode in glücklichem Zustande, in himmlischer Welt wieder auftauchen wird. Eben diesen Menschen sehe ich dann nach einiger Zeit mit dem himmlischen Auge, dem geklärten, menschliche Fähigkeiten übersteigenden, beim Zerfall des Körpers, nach dem Tode in glücklichem Zustand, in himmlischer Welt wieder aufgetaucht, einzig wohliger Empfindungen voll.

Gleichwie als wenn da, Sariputta, ein Gebäude wäre, das hätte eine Türmchen-geschmückte Halle, innen und außen getüncht, windgeschützt, mit Türriegeln geschmückt, mit verschließbaren Fenstern versehen; da stände ein Ruhebett, mit Decken belegt, mit weißen Tüchern belegt, mit Geweben belegt, mit feinen Sitz-Kissen aus Antilopenfell, mit Überzug versehen, und da käme ein Mensch heran, ausgedörrt von der Hitze, halb tot von der Hitze, erschöpft, zitternd, verdurstet, und strebte auf dem einzig möglichen Wege gerade auf dieses Gebäude zu. Den sähe ein Mann, der Augen hat, und spräche so: "So wandelt dieser verehrte Mensch, so treibt er es, einen solchen Pfad hat er betreten, daß er gerade zu diesem Gebäude gelangen wird", und er sähe ihn dann auch nach einiger Zeit in diesem Gebäude, in der mit Türmchen geschmückten Halle, auf diesem Ruhebett sitzend oder liegend, einzig wohliger Empfindungen voll. Ebenso, Sariputta, erkenne ich hier einen Menschen, sein Denken unmittelbar im Denken umfassend, folgendermaßen: "So wandelt dieser Mensch, so treibt er es, einen solchen Pfad hat er betreten, daß er beim Zerfall des Körpers, nach dem Tode in glücklichem Zustand, in himmlischer Welt wieder auftauchen wird", und den sehe ich dann auch nach einiger Zeit mit dem himmlischen Auge, dem geklärten, menschliche Fähigkeiten übersteigenden, beim Zerfall des Körpers, nach dem Tode in glücklichem Zustand, in himmlischer Welt wieder aufgetaucht, einzig-wohliger Empfindungen voll." Majjh. Nik.

Die Eltern, so heißt es, geben nur das Material an das nach Leben drängende und von Gier nach Dasein erfüllte Wesen, das nach dem Gesetz der Entsprechung (Wahlverwandtschaft) dort Fuß faßt, ja, dort Fuß fassen muß, wo es seinen ihm gemäßen Boden findet. "Der Mensch stammt nur seinem leiblichen Teil nach von seinen Eltern ab; seinem geistigen Teil nach stammt er von sich selber ab." (P. Dahlke)

"So habe ich, Udayi, den Mönchen die Wege gezeigt, auf welchen meine Mönche mit dem himmlischen Auge, dem geklärten, menschliche Fähigkeiten übersteigenden, die Wesen sehen, wie sie verschwinden und wieder auftauchen, gemeine und edle, schöne und häßliche, glückliche und unglückliche; sie erkennen die Wesen, wie sie gemäß dem Wirken ins Leben treten: ,Wahrlich, diese verehrten Wesen sind in Taten mit schlechtem Wandel behaftet; sind in Worten mit schlechtem Wandel behaftet; sind in Gedanken mit schlechtem Wandel behaftet; sind Schmäher der Edlen, sind Anhänger falscher Ansicht und erleben die Wirkung solcher falscher Ansicht. Die tauchen beim Zerfall des Körpers, nach dem Tode, auf einem Abweg auf, auf übler Fährte, in gesunkenem Zustand, in höllischer Welt.

Dahingegen diese verehrten Wesen sind in Taten mit gutem Wandel behaftet, sind in Worten mit gutem Wandel behaftet, sind in Gedanken mit gutem Wandel behaftet, sind nicht Schmäher der Edlen, sind Anhänger rechter Ansicht und erleben die Wirkung solcher rechten Ansicht. Die tauchen beim Zerfall des Körpers, nach dem Tode, auf guter Fährte auf, in himmlischer Welt. So sehen sie mit dem himmlischen Auge, dem geklärten, menschliche Fähigkeiten übersteigenden, die Wesen, wie sie verschwinden und wieder auftauchen, gemeine und edle, schöne und hässliche, glückliche und unglückliche; sie erkennen die Wesen, wie sie gemäß dem Wirken ins Leben treten.

Gleich als wenn, Udayi, zwei Häuser mit Türen da wären; da stünde ein Mann, der Augen hat, zwischen beiden und sähe die Menschen, wie sie die Häuser betreten und verlassen, sich sammeln und sich verteilen—ebenso auch, Udayi, habe ich den Mönchen die Wege gezeigt, auf welchen meine Mönche mit dem himmlischen Auge, dem geklärten, menschliche Fähigkeiten übersteigenden, die Wesen sehen, wie sie verschwinden und wiederauftauchen, wie sie gemäß dem Wirken ins Leben treten". Majjh. Nik. [68]

"Jedenfalls steht soviel fest, daß den verschiedenen Denkmöglichkeiten verschiedene Arten der Wiedergeburt entsprechen: der gemeinsten Denkart, dem sinnlichen Denken, entspricht Wiedergeburt in der Sinnenwelt (dem Kama-loka). Der höheren Denkart, dem Denken in reiner form, in den jhana's sich erlebend, entspricht Wiedergeburt in den Himmeln reiner Form (rupa-loka). Der höchsten Denkart, dem Denken in Formfreiheit, in den vier Unendlichkeiten sich erlebend, entspricht Wiedergeburt in den formfreien Himmeln (arupa-loka)". (P. Dahlke)

Erst auf Grund dieser Erkenntnis der ewigen Wiedergeburten wird Leben zu dem großen Leiden und zu der unsagbaren Not. Dies zu erkennen ist nötig, damit wir uns richtig verhalten und Leben als das ansehen, was es wirklich ist: eine kurze Spanne des Wachsens, Blühens und Verwelkens, mit immerwährendem Werden-Leiden, wenn wir nicht zum Loslassen und Aufgeben bereit sind. In der Buddha-Lehre wird Leben nicht als ein Wollen angesehen, das man freudig bejahen könnte oder lachend von sich zu werfen vermöchte, sondern als Müssen. Durch Gier, Haß und Wahn, durch den Durst nach Leben an den Wiedergeburtskreislauf gefesselt, leben und sterben die Wesen dahin, um nur immer wieder zu leben und zu sterben in endloser Qual. Tanha, der Durst nach Dasein, die Gier, das ewige Wollen ist die Fessel, die ans Leben bindet. Das Leben wird gerade dort am stärksten bejaht, wo die schicksalhaft schwersten Bindungen vorhanden sind.

Das Ja zum Leben, in dem der Menschheit größter Teil den Sinn des Lebens sieht, ist im Lichte der Buddhalehre nur ein bitteres Muß. Nicht bewußte Absicht ist es, die den Menschen ans Leben bindet, sondern es sind die selbst geschmiedeten Fesseln der Gier, des Hasses und des Wahns, die ihn ans Leben ketten. Vom Daseinsdurst geblendet sieht er das Leben nicht so, wie es wirklich ist und sagt dort zum Leben ja, wo er bei richtiger Erkenntnis der Dinge sich mit Entsetzen abwenden würde.

Im Lichte der Buddhalehre ist, wie bereits angeführt, dieses Ja zum Leben nur ein Muß. Die unter allen Umständen durchgeführte Lebensbejahung gilt hier als das Kennzeichen des Kindes und einer im Lebensdurst befangenen Menschheit. Das freudige Wollen zum Leben bekommt im Drama des Lebens ein anderes Ansehen, wenn das Blendwerk der Lebensbühne und der dem Alter, der Krankheit und dem Tode geweihte Schauspieler und das sind wir ja selbst— richtig erkannt werden. Die Rollenverteilung hat in diesem Drama die verschiedenartigsten Möglichkeiten:

"Diese vier Arten Menschen, Ānanda, gibt es in der Welt. Welche vier?

Da ist, Ānanda, ein Mensch hier, einer, der Leben raubt, einer, der Nichtgegebenes nimmt, einer, der unkeusch lebt, einer, der unwahre Rede führt, einer, der rohe Rede führt, einer, der leeres Geschwätz führt, einer der begehrlich ist, einer, der übelwollend ist, einer, der falsche Einsicht hat. Der tauche beim Zerfall des Körpers, nach dem Tode, in Elend und Unglück, in gesunkenem Zustand, in höllischer Welt wieder auf.

Und da ist, Ānanda, ein Mensch hier, einer, der Leben raubt, einer, der Nichtgegebenes nimmt, einer, der unkeusch lebt, einer, der unwahre Rede führt; einer, der rohe Rede führt, einer, der leeres Geschwätz führt, einer, der begehrlich ist, einer, der übelwollend ist, einer, der falsche Einsicht hat. Der taucht beim Zerfall des Körpers, nach dem Tode, in glücklichem Zustand, in himmlischer Welt wieder auf.

Da ist, Ānanda, ein Mensch hier, einer, der sich der Lebensberaubung enthält, einer, der sich des Nehmens von Nichtgegebenem enthält, einer, der sich des unkeuschen Lebens enthält, einer, der sich unwahrer Rede enthält, einer, der sich verleumderischer Rede enthält, einer, der sich roher Rede enthält, einer, der sich leeren Geschwätzes enthält, einer, der nicht-begehrlich ist, einer, der nicht übelwollend ist, einer, der rechte Einsicht hat. Der taucht beim Zerfall des Körpers, nach dem Tode, in glücklichem Zustand, in himmlischer Welt wieder auf.

Und da ist, Ānanda, ein Mensch hier, einer, der sich der Lebensberaubung enthält, einer, der sich des Nehmens von Nichtgegebenem enthält, einer, der sich unkeuschen Lebens enthält, einer, der sich unwahrer Rede enthält, einer, der sich verleumderischer Rede enthält, einer, der sich roher Rede enthält, einer, der sich leeren Geschwätzes enthält, einer, der nicht-begehrlich ist, einer, der nichtübelwollend ist, einer, der rechte Einsicht hat. Der taucht beim Zerfall des Körpers, nach dem Tode, in Elend und Unglück, in gesunkenem Zustand, in höllischer Welt wieder auf.

Der Mensch nun, Ānanda, der hier mannigfach Übles gewirkt hat und beim Zerfall des Körpers, nach dem Tode, in Elend und Unglück, in gesunkenem Zustand, in höllischer Welt wieder auftaucht, der hat sein leidig zu empfindendes, übles Wirken entweder in früherem Dasein vollführt, oder er hat es später vollführt, oder zur Zeit des Sterbens ist ihm falsche Einsicht fertig und zu eigen gewesen. Aus diesem Grunde taucht er beim Zerfall des Körpers, nach dem Tode, in Elend und Unglück, in gesunkenem Zustand, in höllischer Welt wieder auf. Und wenn der hier mannigfach Übles gewirkt hat, so bekommt er die Frucht davon zu schmecken entweder als im selbigen Leben auftauchend oder in einem späteren Folgezustand.

Der Mensch nun, Ānanda, der hier mannigfach Übles gewirkt hat und beim Zerfall des Körpers, nach dem Tode, in glücklichem Zustand, in himmlischer Welt wieder auftaucht, der hat sein freudig zu empfindendes, gutes Wirken entweder in früherem Dasein vollführt, oder er hat es später vollführt, oder zur Zeit des Sterbens ist ihm rechte Einsicht fertig und zu eigen gewesen. Aus diesem Grunde taucht er beim Zerfall des Körpers, nach dem Tode, in glücklichem Zustand, in himmlischer Welt, wieder auf. Und wenn der hier mannigfach Übles gewirkt hat, so bekommt er die Frucht davon zu schmecken entweder als im selbigen Leben auftauchend oder in einem späteren Folgezustand.

Der Mensch nun, Ānanda, der hier mannigfach Gutes gewirkt hat und beim Zerfall des Körpers, nach dem Tode, in glücklichem Zustand, in himmlischer Welt, wieder auftaucht, der hat sein freudig zu empfindendes Wirken entweder in früherem Dasein vollführt, oder er hat es später vollführt, oder zur Zeit des Sterbens ist ihm rechte Einsicht fertig und zu eigen gewesen. Aus diesem Grunde taucht er beim Zerfall des Körpers, nach dem Tode, in glücklichem Zustand, in himmlischer Welt, wieder auf. Und wenn der hier mannigfach Gutes gewirkt hat, so bekommt er die Frucht davon zu schmecken entweder als im selbigen Leben auftauchend oder in einem späteren Folgezustand.

Der Mensch nun, Ānanda, der hier mannigfach Gutes gewirkt hat und beim Zerfall des Körpers, nach dem Tode, in Elend und Unglück, in gesunkenem Zustand, in höllischer Welt wieder auftaucht, der hat sein leidig zu empfindendes, übles Wirken entweder in früherem Dasein vollführt, oder er hat es später vollführt, oder zur Zeit des Sterbens ist ihm falsche Einsicht fertig und zu eigen gewesen. Aus diesem Grunde taucht er beim Zerfall des Körpers, nach dem Tode, in Elend und Unglück, in gesunkenem Zustand, in höllischer Welt, wieder auf. Und wenn der hier mannigfach Gutes gewirkt hat, so bekommt er die Frucht davon zu schmecken entweder als im selbigen Leben auftauchend oder in einem späteren Folgezustand.

Somit, Ānanda, gibt es

Majjh. Nik.

"Einer, der Leben als das erkannt hat, was es in Wirklichkeit ist, für den heißt es behutsam, auf der Hut zu sein, wie ein Soldat auf Vorposten vor dem Feinde. Jede Achtlosigkeit kann "ein Leben kosten". (P. Dahlke)

Die zweite edle Wahrheit vom Leiden nimmt auf die Bindung ans Leben Bezug und zeigt, daß dieses leidvollen Wiederwerdens ewiger Verursacher der Durst ist:

"Das ist die edle Wahrheit von der Entstehung des Leidens: es ist dieser Durst, der immer wieder von Dasein zu Dasein führende: der Sinnlichkeitsdurst, der Durst nach Gestaltung, der Durst nach Vernichtung".

Daß Freude da ist, wird nie geleugnet. Man vergleiche die Schilderung, die der Buddha von Ort und Landschaft der Meditationsstätte gibt. Jedoch für den Einsichtigen, dem die Erkenntnis der Wiedergeburt, des ewigen Werden- und damit Leiden-müssens aufgegangen ist, tritt die Bedeutung der Freuden zurück. Was bedeutsam bleibt, ist der Kreislauf des Entstehen-Vergehen und des damit gegebenen endlosen Leidens.

Der Mensch hat sich selbst ans Rad der Wiedergeburten gefesselt. Leiden ist, weil dieses Werden-Müssen ist. Der Buddha lehrt, Leben so anzusehen, wie es wirklich ist, als ewiges selbst verursachtes Werden-Leiden-Wechselspiel.

Der deutsche Mystiker Jacob Böhme gab diesem "Leben als Leiden" ähnlichen Ausdruck:

"Wenn alle Bäume Schreiber wären und alle Meere Tinte und alle Blätter Federn; es würde nicht auslangen, um das Leiden der Welt aufzuzeichnen".

Der Buddha aber sagt:

"Die Wanderung der Wesen, ihr Mönche, hat ihren Beginn in der Anfanglosigkeit. Kein Anfang lässt sich erkennen, von welchem an die Wesen im Nichtwissen befangen, vom Durst nach Dasein gefesselt, umherirren und wandern.

Was meint ihr, ihr Mönche, was ist mehr, das Wasser, das in den vier großen Meeren ist oder die Tränen, die geflossen und von euch vergossen sind, wie ihr auf diesen weiten Wegen umherirrtet und wandertet und jammertet und weintet, weil euch zuteil wurde, was ihr haftet und nicht zuteil wurde, was ihr liebtet?

Der Mutter Tod, des Vaters Tod, des Bruders Tod, der Schwester Tod, des Sohnes Tod, der Tochter Tod, Verlust der Verwandten, Verlust der Güter, das alles habt ihr durch lange Zeiten erfahren. Und indem ihr dies durch lange Zeiten erfuhrt, sind der Tränen mehr geflossen und von euch vergossen, wie ihr auf diesem weiten Weg umherirrtet und wandertet und jammertet und weintet, weil euch zuteil wurde, was ihr haßtet und nicht zuteil wurde, was ihr liebtet, als alles Wasser, das in den vier großen Meeren ist". Samy. Nik.

"Von einem Individuum, ihr Mönche, das ein Weltalter lang den Lauf der Geburten durcheilend wandert, würde ein Knochengerippe, eine Knochenmenge, ein Knochenhaufen vorhanden sein so groß, wie der Berg Meru, und wollte man das zusammentragen, so würde das Gesammelte kein Ende finden".[69] Itiv.

"Wie mit dem Stock der Hirte wohl
Die Kühe fort zur Weide treibt,
So treibt das Altern und der Tod
Das Leben fort der Sterblichen."

Immer wieder kommt der Buddha auf die Unabänderlichkeiten: Geburt, Alter und Tod zu sprechen:

"Wenn es drei Dinge nicht in der Welt gäbe, ihr Mönche, würde der Vollendete nicht in der Welt erscheinen, der heilige, höchste Buddha, würde die Lehre und Ordnung, die der Vollendete verkündet, nicht in der Welt leuchten. Welche drei sind das?

Geburt, Alter und Tod". Ang. Nik.

In einer anderen Rede heißt es dazu:

„Fünf Dinge gibt es, die kein Samana erlangen kann und kein Brahmane noch ein Gott, noch Mara, noch Brahman, noch irgend ein Wesen in der Welt.

Welche fünf Dinge sind das?

  1. Daß, was dem Alter gehört, nicht altere;
  2. daß, was der Krankheit gehört, nicht kranke;
  3. daß, was dem Tod gehört, nicht sterbe;
  4. daß, was dem Verfall gehört, nicht verfalle;
  5. daß, was der Vergänglichkeit gehört, nicht vergehe.

Das kann kein Samane erlangen und kein Brahmane, noch ein Gott, noch Mara, noch Brahman, noch irgend ein Wesen in der Welt". Ang. Nik.

Der einseitig auf Wissen gegründete und in Gier, Haß und Wahn befangene Verstand des Abendländers wird sich sträuben, diese Tatsache anzuerkennen. Anders dagegen die alten Kulturvölker des Ostens, bei denen diese Erkenntnis mehr Zugang zum Unbewußten hat. Der Verstand, den man nicht zu Unrecht kalt und herzlos nennt, ist nur die eine, kleinere Seite menschlicher Gestaltung. Größer, weltbewegender, gestaltender in uns ist die andere Seite, das Gefühl".

Wenn auch heute der Mensch in der Überheblichkeit seines Wissens vermeint, das Leid ignorieren zu können, das morgen mit absoluter Gesetzlichkeit hervorbrechende Gefühl wird ihn eines anderen und besseren belehren. Gerade weil wir nicht nur denkende, sondern in weit stärkerem Maße fühlende Wesen sind. Im "Unten" eines Gefühls schwinden geistiger Hochmut und Dünkel schnell dahin. Das Leben selbst lehrt eindringlich genug, daß Leben Leiden ist, wenn man dies heute auch infolge einer überaus starken Lebensverhaftung und Verblendung nicht erkennen und zugeben will oder nicht zugeben kann. Nicht das Denken, sondern das Gefühl ist es, auf dessen Antrieb Religionen geschaffen und Weltanschauungen aufgebaut wurden, um Auswege aus dem endlosen Leiden aufzuteigen. Das Denken hat dabei ausgebaut, was das Gefühl bewegte, oder vielmehr, was infolge des bewegten Gefühls gesucht und erkannt wurde. Dieser Erkenntnis gab Schopenhauer mit den Worten Ausdruck:

"Es gäbe keine Religion in der Welt, wenn es kein Leid gäbe".

Das Kernproblem der Religionen ist nicht das Gottesproblem und nicht der Glaube, sondern das Problem der Befreiung vom Leiden.

"Die wir in Himmelswelten leben,
die wir auf Bergesgipfeln streben,
die wir uns von der Weltumarmung schieden,
wir suchen alle nur das eine—Frieden." (H. Much)

"Der Mensch sucht den Weg zum höchsten Frieden, einerlei, wohin derselbe führt: ob zu Gott und zum Ewigen oder anderswohin. Der Mensch sucht ja gar nicht Gott, sondern Befriedung, und Gott sucht er nur, weil man ihm angelernt hat, daß Befriedigung nur in Gott zu finden ist. So kommt es, daß alle Welt das Mittel mit dem Zweck verwechselt". (P. Dahlke)

Die gottgläubigen Religionen sehen in der Gemeinschaft mit Gott die Möglichkeit, frei vom Leiden zu werden. Gott und Glaube sind aber nur an das Gefühl gebundene und aus dem Gefühl hervorgegangene Ausdrucksformen. Wo das Gefühl zurücktritt oder gar, wie heute, völlig abstirbt, werden auch alle aus dem Gefühl hervorgegangenen Werte mehr und mehr hinfällig. Nicht hinfällig wird das Verlangen, vom Leiden frei zu kommen, das mit dem dann vorherrschenden Verstand nach anderen Ausdrucksformen, Wegen, Zielen sucht. Die Buddhalehre ist diese ganz andere "Religion" in Ausdruck, Weg und Ziel.

Bei der ursprünglichen Buddhalehre (Theravada) handelt es sich um eine rein erkenntnismäßig aufgebaute Heilslehre, der jedes glaubensmässige und damit auch mythologische abgeht. Der Buddha hat mit seiner Heilslehre gezeigt, daß Religion, mit allen ihren Aufgaben, Werten und Zielen, sich auch rein erkenntnismässig darstellen und erleben läßt, ohne an Glauben und Gott gebunden zu werden. Der Buddha hat damit einen anderen Heilsweg gezeigt als den bisherigen, für den der Glaube unerläßliche Bedingung war, allen jenen zum Heil, die einer anderen Bewußtseinslage zufolge nicht mehr glauben können, aber trotzdem ebenso religiösen Aufgaben zugewandt, für religiöse Werte aufgeschlossen und damit von religiösem Verlangen und Streben zutiefst erfüllt sind.

"Während der Yoga, vor Buddhas Zeit sein zentrales Interesse der Gottheit und überhaupt der absoluten, überirdischen Realität zugewendet hatte, lehrt der Buddha durch seine Methode der besonnenen Bewußtheit den Mönch, sein Augenmerk auf die eigene innere Welt und deren Gesetze und letzte Realitäten zu richten". (I. W. Hauer).

Diese Einsicht in Sinn und Wesen der Buddhalehre und die Erkenntnis, daß es sich dabei um etwas ganz anderes als alle vorhandenen Glaubenslehren handelt, hat nunmehr auch bei Andersdenkenden Eingang gefunden. Es war Nathan Soederblom, der die Korrektur des Religionsbegriffes vornahm, indem er sagte: "daß die Heiligkeitsidee das Kriterium der wirklichen Religionen sei", daß also Religion nicht nur mit Glauben und Gott gleichgesetzt werden kann.

Es ist eben nicht das Außen und Oben, auf das der Buddha verweist, sondern das Innen und Unten. Es sind nicht die Projektionen, sondern die treibenden Kräfte des eigenen Innern, die sankhara. Aber auch Jakob Böhme und mit ihm viele andere Mystiker des Ostens und Westens erkannten ebenfalls, daß das Innere alles umschließt. So sagt Jakob Böhme: "Es hilft kein ander Suchen, Studieren und Forschen, denn ein jeder Geist beschaut nur seine eigene Tiefe". (Jakob Böhme "Sendbriefe" 11/3)

"Der Himmel ist in dir und auch der Hölle Qual. Was du erkiest und willst, das hast du überall". (Angel. Silesius)

In der Buddhalehre ist nicht der Glaube der Einsatzpunkt, sondern das Vertrauen; ist nicht ein Erlöser die Hoffnung, sondern die eigene Anstrengung und Läuterung; ist nicht die Gottesliebe die Aufgabe, sondern die Güte zu allem, was da lebt; ist nicht ein äußeres Objekt Betrachtung, sondern das eigene Innere.

"Seid euer eigenes Licht. Seid eure eigene Zuflucht. Sucht Zuflucht in euch selbst, nirgends sonst". Digh. Nik.

Das Ziel jeder Religion ist Frieden. Es ist darum folgerichtig, wenn der Buddha als Ziel seiner rein erkenntnismäßig ausgebauten Heilslehre nicht einen Wert in Aussicht stellt, der nur im Glauben zu erfassen ist und dem Denken immer ein Problem bleibt, sondern als Ziel Nibbāna (Sanskrit: nirvana) hinstellt. Dieses so viel umstrittene Ziel der Religion des Buddha ist aber nichts anderes als die Freiheit vom Leiden.

"Nibbāna, Nibbāna, so sagt man, was ist denn Nibbāna?: Freisein von Gier, Haß und Wahn, - Freisein vom Leiden". [70]

Diese weise Beschränkung auf das, worauf es ankommt, ist eine Besonderheit in der Heilslehre des Buddha, Fragen, wie die Welt entstanden sei, wie das Ende sein werde, wann die Welt entstanden sei usf. lehnt der Buddha als nicht zum Heile gehörend konsequent ab.

"Für den Buddhisten, d. h. den wirklichen Denker, gibt es keinen Anfang an sich, ebenso wenig, wie es für ihn ein Ende an sich (als ewiges Leben) gibt. Jeder Anfang ist gleichzeitig Abschluß einem vorhergehenden gegenüber. Der Same ist Anfang, aber er ist auch Abschluß. Diesen samenartigen Charakter verliert das Leben, das Weltgeschehen nie, ausgenommen durch einen gedanklichen Gewaltstreich. Hier ist die Wissenschaft eben so schuldig wie der Glaube, wenn sie mit dem kindischen Gedanken einer Urzelle als ersten Anfang allen Lebens spielt. "Denn ein Anfang muß doch sein", sagt Aristoteles, und da man in der Wissenschaft den lieben Gott und seinen Schöpfungsakt nicht brauchen kann, so nimmt man seine Zuflucht zur Urzelle, wobei dann die Frage, woher nun die Urzelle stamme, gegen die Spielregeln verstößt und nicht getan werden darf". (P. Dahlke)

Ein Mönch, der solche und ähnliche Fragen stellt, wird nachdrücklich vermahnt, in die Lehre nicht etwas hineinzubringen, was nicht hineingehört:

"Wie habe ich doch früher zu dir gesagt, Malunkyaputta? Habe ich gesagt: Komm und sei mein Jünger; ich will dich lehren, ob die Welt ewig oder nicht ewig ist, ob die Welt begrenzt oder unbegrenzt ist, ob das Lebewesen mit dem Körper identisch oder von ihm verschieden ist, ob der Vollendete nach dem Tode fortlebt oder nicht fortlebt, oder ob der Vollendete nach dem Tode zugleich fortlebt und nicht fortlebt, oder ob er weder fortlebt noch nicht fortlebt?"

"Das hast du nicht gesagt, Herr".

"Oder hast du zu mir gesagt: Ich will dein Jünger sein, offenbare du mir, ob die Welt ewig ist oder nicht ewig ist. Oder sagte ich zu dir:

Dies ist das Leiden;

dies ist die Entstehung des Leidens; dies ist die Aufhebung des Leidens; dies ist der zur Aufhebung des Leidens führende Pfad?" Und auf die Antwort des Mönches, nur solches vom Erhabenen gehört zu haben, erwidert der Buddha:

"Was von mir nicht verkündet ist, das soll unverkündet bleiben, und was ich verkündet habe, das soll auch nur verkündet werden". Majj. Nik.

An anderem Orte heißt es dazu:

"Ihr Mönche, denkt nicht Gedanken, wie sie der weltlich Gesinnte denkt: die Welt ist ewig, oder die Welt ist nicht ewig, die Welt ist endlich, oder die Welt ist unendlich . . .

Wenn ihr denkt, ihr Mönche, so mögt ihr also denken:

Samy. Nik.

Und an einer anderen Stelle sagt der Buddha:

"Was meint ihr, ihr Mönche, was ist mehr, die wenigen Simsapablätter, die ich in die Hand genommen habe, oder die anderen Blätter droben im Simsapawalde?"

"Die wenigen Blätter, Herr, die der Erhabene in die Hand genommen hat, sind etwas Geringes. Viel mehr aber sind die andern Blätter droben im Simsapawalde".

"So ist auch, ihr Mönche, das viel mehr, was ich erkannt und euch nicht verkündet habe. Und weniger ist, was ich verkündet habe.

Und warum ist dieses, ihr Mönche, von mir nicht verkündet worden? Weil es nicht zweckdienlich ist, ihr Mönche, weil es nicht zu den Grundlagen heiligen Lebens gehört, weil es nicht zur Weltabkehr, nicht zur Leidenschaftslosigkeit, nicht zur Aufhebung, nicht zum Frieden, nicht zur Erkenntnis, nicht zur Erleuchtung, nicht zum Nirwana führt. Darum ist dies von mir nicht verkündet. Und was ist von mir verkündet, ihr Mönche?: Dies ist das Leiden; das ist von mir verkündet, ihr Mönche. Dies ist die Entstehung des Leidens— Dies ist die Aufhebung des Leidens— Dies ist der Weg zur Aufhebung des Leidens; das ist von mir verkündet. Und warum ist dies von mir verkündet, ihr Mönche? Weil es zweckdienlich ist, ihr Mönche; weil es zu den Grundlagen heiligen Lebens gehört, weil es zur Weltabkehr, zur Leidenschaftslosigkeit, zur Aufhebung, zum Frieden, zur Erkenntnis, zur Erleuchtung, zum Nirwana führt. Darum ist dies von mir verkündet." Samy. Nik.

"Nur eines verkünde ich heute, wie immerdar:
Leiden und seine Vernichtung."

 


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