Das Licht der Lehre 04

Das Licht der Lehre

von Sri Gnanawimala Maha Thero

4. SAMSARA (Der Daseinskreislauf)



Lang ist dem Wachenden die Nacht,
Lang ist dem Müden Meilenweg,
Lang ist Samsara für den Tor,
Der nicht die rechte Lehre kennt.

(Dhammapada)


Das Wort "Samsara" bezeichnet wörtlich ein Wandern von einem Dasein zum anderen. Es wird im allgemeinen durch ein sich ewig drehendes Rad symbolisiert, in dem die Lebewesen, getrieben durch ihren Lebensdurst, eine Drehung nach der anderen durcheilen. Ein anderer Vergleich wäre die Darstellung eines Ozeans von Geburten und Toden, wo die Wogen sich erheben, für einen Augenblick Bestand haben und dann zusammenfallen, um sich sogleich wieder zu erheben, und der Prozeß von Erheben und Zusammenfallen in dieser Weise ins Endlose fortgesetzt wird.

Ebenso geschieht es bei den fünf Daseinsgruppen (khandas), welche in ihrem Zusammenwirken die körperlich-geistige Einheit bilden, die man ein "Lebewesen" nennt. Auch sie entstehen (uppada), verbleiben ein Weilchen (thiti) und lösen sich dann auf (bhanga), um sofort und ohne jeden Verzug wieder neu zu entstehen und zu vergehen. So durchläuft der Daseinsprozeß im Bewußtwerde-Vorgang in jeder Sekunde unzählige Male die Phasen des Werdens und Sterbens.

Dieser Grundschwingung des Bewußtseins überlagert sich eine Vielzahl anderer Schwingungen, in welchen die Phasen Entstehen - Bestehen - Vergehen in langsameren Rhythmen durchlaufen werden. Hierzu gehören z. B. die zyklischen Prozesse der Atmung, des Blutkreislaufes, der Nahrungsaufnahme und -ausscheidung, der Wechsel zwischen Wachen und Schlafen wie auch der Monats- und Jahreszeitenwechsel.

Das Gesetz unablässigen Werdens und Vergehens findet man überall wieder, ebenso im elementaren Geschehen der atomaren und subatomaren Mikrowelt wie auch in den gewaltigen Rhythmen des Makrokosmos, wo unaufhörlich ganze galaktische Systeme mit Milliarden von Sonnen geboren werden, eine Zeit lang bestehen und wieder in sich zusammenstürzen, um den Kreislauf von vorn zu beginnen.


Geburt, Entwicklung und Tod eines Lebewesens entsprechen ganz diesem Gesetz und kennzeichnen die drei Stufen des Entstehens, Bestehens und Sich-Auflösens im Lebenslauf eines Individuums. Natürlich ist auch dieser eine Lebenslauf kein isolierter Einzelvorgang. Leben ist ein energetischer Prozeß, und jede Energieumwandlung vollzieht sich in einem geschlossenen Kreislauf. So bildet auch das einzelne individuelle Leben nur eine Episode in einem größeren Geschehen und findet sich eingebettet in eine scheinbar endlose Kette früherer und zukünftiger Existenzen, mit welchen es durch das Gesetz von Ursache und Wirkung untrennbar verbunden ist.

Tod und Geburt bilden in dieser Reihe von Wiedergeburten die zwei Aspekte ein und desselben Vorganges, ähnlich wie eine Haustür ja zugleich Eingang und Ausgang sein kann, je nach der Richtung, in welcher ihre Schwelle überschritten wird. Der Tod des alten Individuums ist die Geburt des neuen. "Geburt" hat hier allerdings nicht die enge Bedeutung des Aus – dem - Mutterleib - tretens, sondern bezeichnet ganz allgemein den Beginn des neuen Lebens. Dieses zeigt sich beim Menschen schon mit der ersten Teilung der befruchteten Eizelle im Mutterleib.

Wie hängen nun alte und neue Existenz zusammen? - Die verbindende Brücke zwischen beiden bildet das Karma, welches vom alten Individuum zurückgelassen wird. Zwischen alten und neuen Lebewesen besteht eine merkwürdige Verwandtschaft. In einer Hinsicht ist das neue Lebewesen gänzlich verschieden von seinem Vorgänger: der alte Organismus mit all seinen leiblichen und charakterlichen Besonderheiten ist verschwunden, und ein unentwickelter Lebenskeim bildet die neue Daseinsgrundlage.

Andererseits aber besteht doch wieder eine engste Beziehung zwischen beiden, denn in diesem Lebenskeim und seiner Umgebung findet sich das gesamte karmische Erbe der alten Existenz zu einer neuen Daseinsform verdichtet. Nicht zufällig wird das neue Lebewesen ein Mensch oder ein Tier, hat diese oder jene Eltern, zeigt gute oder schlechte Charakteranlagen, Begabungen und Schwächen, ist wohlgestaltet oder mißgebildet, klug oder dumm, lebensfroh oder schwermütig - all das sind überwiegend die Folgen der früheren Existenz.

Mit diesem Erbe ausgestattet tritt das Lebewesen seine neue Daseinsrunde an und schafft weiterhin neues Karma, welches es teilweise schon innerhalb des gegenwärtigen Lebens als Frucht genießen oder erleiden, teils aber auch in die nächste Existenz hinüber tragen wird. Unendlich mannigfach sind die Möglichkeiten, unter denen ein Wesen wiedergeboren werden kann. Die uns bekannten Lebensformen des Pflanzen-, Tier- und Menschendaseins bilden ja nur einen winzigen Teil der im Universum denkbaren Existenzweisen. Zudem muß man beachten, daß die Qualität einer Daseinsstufe nicht so sehr von der äußeren Körperform, sondern vor allem vom inneren Erleben bestimmt wird. Nehmen wir allein die Menschenwelt, so finden wir hier die furchtbarsten körperlichen und geistigen Qualen der Höllenwelt ebenso wie das strahlende Glück gottähnlichen Daseins, letzteres allerdings wesentlich seltener. Hier gibt es die machtvolle Klarheit erleuchteter Geister, welche die Welt als harmonisch geordnetes Ganzes schauen, wie auch die geistige Ohnmacht unglücklicher Schattenwesen, denen das Chaos umherirrender Bewußtseinsfetzen Angst und Grauen einflößt.


Blicken wir aufmerksam in unsere Welt, so breitet sich vor uns ein Spektrum von Entwicklungsmöglichkeiten aus, das zum ernsten Nachdenken allen Anlaß gibt. Diese Welt ist ja nicht zufällig unsere Welt; wir erleben sie genau so, wie es gerade unserem Karma entspricht. Der Heilige lebt in einer heilen Welt; er erkennt sich selbst in allen Lebewesen wieder und weiß um die innerste Einigkeit aller Geschöpfe. Dem Wahnsinnigen ist auch die Welt krank, er erblickt in ihr nur ein sinnloses Getümmel elender Kreaturen, die ihm selbst gleichen.

Und wir selbst? Wägen wir doch einmal die uns angenehm erscheinenden Lebensformen unserer Welt gegen die unangenehmen ab! Die sich zeigende Verteilung entspricht dann etwa der Wahrscheinlichkeit unserer weiteren Entwicklung. In der Tat: Leben ist eine äußerst gefährliche Angelegenheit, und unversehens kann die erreichte Entwicklungsstufe menschlichen Daseins verloren gehen. Wenn wir nicht alle Anstrengung machen, die große Chance der menschlichen Existenz nutzen und unermüdlich an unserer Befreiung arbeiten, werden wir herab gerissen werden in die Ohnmacht niederer Daseinsformen und das unermeßliche Leid zahlloser Wiedergeburten zu erleiden haben.


"Was meint ihr wohl", sagt der Buddha, "ist mehr: die Flut von Tränen, die ihr klagend und weinend auf diesem langen Weg vergossen habt, während ihr den Kreislauf der Wiedergeburten durcheiltet, vereint mit Unerwünschtem, getrennt von Erwünschtem - dies, oder das Wasser der vier Weltmeere? Lange Zeit hindurch habt ihr den Tod von Vater und Mutter, von Söhnen, Töchtern, Brüdern und Schwestern beklagt. Und während ihr so klagtet, habt ihr wahrlich auf diesem langen Weg mehr Tränen vergossen, als Wasser in den vier Weltmeeren ist." (Samyutta-Nikaya 15, 3).


Es gibt nun einige Sonntagskinder, die früher gutes Karma angehäuft haben und nun gerade im Genuß der Früchte dieses Karmas leben. Die meinen vielleicht, das Leben sei eitel Freude und Sonnenschein; aber dieses mit Unwissenheit vermengte "Glück" enthält eine trügerische Illusion. Es besteht sehr wohl ein Unterschied zwischen dem Glück des Heiligen, der die Welt in ihrem tiefsten Grunde erkannt hat und dem Glück des Weltmenschen, der alles durch die rosarote Brille seines Glücksrausches sieht.

Das eine Glück beruht auf dem unverlierbaren Wissen um die wahre Natur aller Daseinserscheinungen, das andere auf der zeitweiligen Anwesenheit günstiger Umstände. Den Unterschied zeigt sofort ein Blick in die Umwelt: Da sieht der Weltling die Wesen in Elend fallen, krank werden und sterben, und große Angst erfaßt ihn, daß auch sein Glück sich wenden könnte. Der Heilige aber kennt keine Angst - er hat alle Verhaftungen aufgegeben und steht unberührt von den Wandlungen des Daseins.

Was immer auch ihn selbst oder andere Wesen an Glück oder Leid treffen mag er erkennt es als notwendige und gesetzmäßig eintretende Folge früheren Wirkens. In diesem Wissen aber fügt sich sein eigenes wie aller Wesen Ungemach harmonisch ein in das Bild eines bis ins kleinste geordneten Weltganzen.


Der Blick des Erhabenen, der durch restlose Zerstörung des Ich-Wahnes nicht mehr auf die eigene Existenz fixiert war, umfaßte und durchdrang alle möglichen Existenzstufen und erkannte in ihnen die gemeinsamen Merkmale aller Lebensformen: ihre Vergänglichkeit, Unzulänglichkeit und Ich-losigkeit. In Wahrheit nämlich haben sämtliche überhaupt denkbaren Daseinsformen einen gemeinsamen Grund, von dem sie nicht zu lösen sind: das Bewußtsein. Müßig zu streiten, ob hinter dem Bewußtsein ein von ihm unabhängiges Sein, also eine absolute Realität steht - Wirklichkeit ist immer erlebte Wirklichkeit, und mit dieser und keiner anderen haben wir uns auseinanderzusetzen.


So wie das Bewußtsein gerade gestaltet ist, so erleben wir uns selbst und die Welt um uns. Bewußtsein ist nichts anderes als die Wirkung der karmischen Energie, die den Daseinskreislauf in Gang hält. Je nach Stärke und Qualität des zur Reife gelangenden Karmas formt sich das Bewußtsein und wir finden uns in dieser oder jener Welt wieder, oder genauer: wir bewegen uns in verschiedenen Bewußtseinsebenen. Diese "Bewegung" ist aber nicht zu verstehen als Ortsveränderung in einem absolut vorhandenen Raum, so etwa wie ein Floh von einem Fleck zum anderen hüpft. Das Bewußtsein verändert sich, und mit ihm verändern wir uns und ändert sich die Welt um uns her. Auch innerhalb eines einzelnen Lebenslaufes existieren verschiedene Bewußtseinsebenen, denken wir nur einmal an den normalen Wachzustand, dann an die Traumwelt, die wir im Schlaf erleben, und an die Welt reiner Formen in der Meditation. Ohne zwischen diesen Welten hin- und herzuwandern, sind wir mal in der einen, mal in der anderen, denn alle diese Welten erleben wir im Bewußtsein und durch das Bewußtsein, und sie alle machen unsere Wirklichkeit aus.


Diese Wirklichkeit verändert sich unaufhörlich, eben weil sich das Bewußtsein ständig ändert. Der Daseinskreislauf, der den Bewußtseinsstrom hervorbringt, gehorcht den gleichen Gesetzen wie jeder Energiekreislauf, er ist ein vergänglicher, seelenloser Prozeß, der als Leiden erlebt wird. Auch die höchsten, himmlischen Daseinsstufen, welchen die menschliche Phantasie ewige Seligkeit und zeitloses Glück andichtet, sind in Wahrheit vergängliche Zustände des Bewußtseins, bedingt durch das Vorhandensein guten Karmas und nur solange existent, wie derartiges Karma zu 'Reife gelangt.

Irgendwann ist die Phase guten Karmas zu Ende, und weniger gutes kommt zur Reife. Dann bewegt sich das Bewußtsein abwärts wie ein geworfener Stein, der den Höhepunkt seiner Flugbahn überschritten hat und nun wieder herunterfällt. Die seltenen Höhepunkte gottähnlichen Bewußtseins sind nur vorübergehende Episoden im rastlosen Daseinskreislauf, und schon in der nächsten Wiedergeburt wird alle Erinnerung an diesen Zustand so tief verschüttet sein, als sei er nie gewesen, und das Wesen findet sich wieder in neuer leidvoller Wirklichkeit. So irren die Wesen seit undenklichen Zeiten ohne Orientierung auf ansteigenden und abfallenden Daseinsfährten durch das Samsara-Meer, und das Rad der Wiedergeburten dreht sich unermüdlich.


Ein Anfang dieses Kreislaufes ist nicht zu erkennen, und ebenso wäre kein Ende abzusehen, wenn nicht die Wesen im Laufe eines unendlich langwierigen Lernprozesses allmählich doch begriffen, was hier vorgeht. Aber trotz der unvorstellbar großen Zahl von Individuen ist der Durchbruch eines Wesens zu einer solchen Erkenntnis ein außerordentlich seltenes Ereignis, und glücklich kann sich schätzen, wer von so einem Ereignis überhaupt weiß. Nun, wir sind in dieser glücklichen Lage und wissen nicht nur von der Erleuchtung Buddhas, sondern viel mehr noch: wir kennen durch ihn den Weg, der zur völligen Befreiung vom Rad der Wiedergeburten führt. Unvergleichlich ist diese Lehre des Erhabenen, ein Geschenk von unschätzbarem Wert, ein Leuchtfeuer im finsteren Samsara-Meer, das den Weg zum rettenden Ufer weist!


Der Weg, den der Buddha lehrte, ist ein Weg fortschreitender Selbsterkenntnis, Selbstbeherrschung und Selbstbefreiung. Selbsterkenntnis heißt: das Dasein als vergänglichen, leidvollen und seelenlosen Prozeß zu durchschauen; Selbstbeherrschung: die Verhaftungen an die Daseinserscheinungen schrittweise aufzuheben; und Selbstbefreiung: Unwissenheit, Ich Wahn und Daseinsdurst restlos vernichtet zu haben.

Somit ist der Buddhaweg einzigartig, denn er legt den Hebelpunkt zur Befreiung in den Menschen hinein und sucht ihn nicht außerhalb.

In der Rohitassa-Sutta sagte der Erleuchtete: "Ohne das Ende der Welt erreicht zu haben, kann man dem Leiden kein Ende machen. Das aber verkündige ich: In diesem mit Wahrnehmung und Bewußtsein versehenen Körper, da ist die Welt enthalten, der Welt Entstehung, der Welt Ende und der zum Ende der Welt führende Pfad." (Anguttara Nikaya IV, 45)


Nicht jedermann strebt gleich danach, das Ende der Welt zu erreichen, aber jedes Wesen will frei sein von Kummer und Leid. Und im Grunde ist dies ja auch das Ziel des Buddhaweges: "Nur eines lehre ich euch - das Leiden und seine Aufhebung." Daß beides identisch ist, die Welt und das Leiden, das kann der Weltling nicht verstehen. Er meint, wenn er seine Wirklichkeit nur hier und da etwas aufbessern könnte, dann wäre er schon glücklich. Und dabei hat er nicht einmal Unrecht –solange es mit ihm aufwärts geht, wird er tatsächlich froh und zufrieden sein. Die Buddhalehre hilft ihm dabei, seine Wirklichkeit zu verbessern und zeigt ihm den sicheren Weg zu seinem Ziel: Wer unheilsames Tun vermeidet und sich nach Kräften bemüht, Gutes zu tun, wird die gute Frucht seiner Taten auch ernten das ist absolut sicher. Wer sich so beständig um das Gute müht, darf mit einer guten Wiedergeburt rechnen.

Der Buddha sagt aber auch offen, daß der Lohn guter Taten weder ewig andauern, noch vollkommen befriedigen, noch einer Seele gutgeschrieben werden wird. In welche Daseinshöhe der Schwung guten Karmas das Bewußtsein auch führen mag, einmal ist der Zenit der Flugbahn überschritten und die Fallbewegung setzt ein - und mit ihr das Bewußtsein des Leides.

Denn jede Daseinsebene, die niedrigste wie die höchste, hat ihr eigenes Glück und ihr eigenes Leid. Glücklich ist, wer auf aufsteigender Fährte dem Leiden entrinnt und eine bessere Zukunft vor sich hat, unglücklich aber der, mit dem es laufend abwärts geht. Deshalb muß, wer einen Rückfall in elendes Dasein vermeiden will, sich unermüdlich anstrengen und auf dem Pfad voranschreiten, denn Stillstand bedeutet schon Rückschritt. Bequemer wäre es freilich, wenn man durch ein gut geführtes Leben gleich die ewige Seligkeit gewinnen könnte aber der Buddha ist durch und durch wahrhaftig, er macht den Menschen nichts vor.

Daß die Wirklichkeit so und nicht anders aussieht, liegt nicht an ihm. Gäbe es ewige Seligkeit positiver Art, er hätte sie bestimmt mit Freuden verkündet. In Wahrheit aber ist diese ewige Seligkeit ein Produkt purer Phantasie, eine Unmöglichkeit geradezu für den, der die Gesetze des Bewußtseins kennt. Nicht bestreitet der Buddha, daß es göttliche Bewußtseinszustände gibt. Aber führte eine glückliche Wiedergeburt in den höchsten Himmel und währte Millionen von Jahren - auch hier käme einmal der unvermeidliche Abstieg, auch hier endete letztlich alles im Leiden. Denn auch himmlisches Dasein ist eben Dasein, und Dasein und Leiden sind so untrennbar wie die zwei Seiten einer Münze.


Wer dies heut nicht versteht und am Dasein hängt, braucht sich deswegen nicht zu bekümmern. Einziges Ziel des Buddhaweges ist ja die Befreiung vom Leiden, und wem das Dasein nicht selbst Leiden ist, weshalb sollte der sich anstrengen, von ihm loszukommen? Jeder prüfe aber immer wieder seine Wirklichkeit sorgfältig und gebe das auf, was er selbst als Quelle des Leides zu erkennen vermag, dann hat er nach seinen Voraussetzungen und Möglichkeiten das Beste getan. Und wer so fortschreitet im Vertrauen auf die Lehre des Erhabenen, wird nach und nach eine leidige Verhaftung nach der anderen erkennen und aufgeben und dabei reifen an Tugend und Weisheit, und eines Tages wird er auch die letzte Fessel zerreißen und den Sprung in die völlige Freiheit wagen.


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