SUTTA-NIPĀTA, Lehr-Dichtungen

I.4. Der Pflüger Bhāradvāja (Kasi-Bhāradvāja-Sutta) - [Pali]

 

(Diese Sutte findet sich auch in Samyutta-Nikāya, 7.11, mit Ausnahme eines Teiles der Prosa. Siehe auch die letzte Anmerkung zu dieser Sutte.)

So habe ich gehört. Einstmals weilte der Erhabene im Lande Māgadha, beim Südberg, im Brahmanen-Dorfe Ekanālā. Damals nun, es war zur Zeit des Säens, hatte dort der Pflüger Bhāradvāja, der Brahmane, fünfhundert Pflüge anschirren lassen.

 

Der Erhabene nun hatte sich am Morgen angekleidet und, mit Schale und Gewand versehen, begab er sich zu der Stelle, wo der Pflüger Bhāradvāja seine Arbeit verrichtete. Zu dieser Zeit fand da gerade beim Pflüger Bhāradvāja, dem Brahmanen, die Speisen-Verteilung statt. Der Erhabene begab sich dorthin, wo die Speisen Verteilung stattfand, und blieb seitwärts stehen. Es sah nun der Pflüger Bhāradvāja, der Brahmane, den Erhabenen um Almosenspeise stehen, und er sprach zu ihm: "Ich, o Asket, pflüge und säe; und habe ich gepflügt und gesät, dann esse ich! Auch du, o Asket, solltest pflügen und säen; und hast du gepflügt und gesät, dann magst du essen!" - "Auch ich, o Brahmane, pflüge und säe; und habe ich gepflügt und gesät, dann esse ich." - "Wir sehen doch aber beim Herrn Gotama weder Joch noch Pflug, weder Pflugschar, noch Treibstock und Gespann. Und doch spricht der Herr Gotama: 'Auch ich, o Brahmane, pflüge und säe; und habe ich gepflügt und gesät, dann esse ich!'" Und der Pflüger Bhāradvāja redete den Erhabenen mit diesem Verse an:

 

76

Ein Feldbebauer gibst du an zu sein,
Dein Feldwerk aber sehn wir nicht!
Das Feldwerk, zeige es uns an,
Damit dein Feldwerk wir verstehn!

 

77 (DER ERHABENE)

Vertrauen ist das Saatkorn und Askese ist der Regen;
Die Weisheit: Joch und Pfluggestell.
Scham ist die Deichsel und der Geist die Bindung;
Die Achtsamkeit ist Pflugschar und der Treibstock.
 

K führt die Gleichnisse der nachfolgenden Verse wie folgt aus:

Vertrauen ist das Saatkorn. "Wie bei der Feldbestellung jenes Brahmanen der die grundlegende Bedingung darstellende Samen zwei Funktionen erfüllt: nach unten hin als Wurzel feststeht, nach oben hin den Sproß erstehen läßt, ebenso ist es auch bei der Feldbestellung des Erhabenen mit dem die grundlegende Bedingung bildenden Vertrauen: nach unten steht es fest als Wurzel der sittlichen Zucht, nach oben hin läßt es den Sproß von Geistesruhe und Klarblick (samatha-vipassanā) entstehen. Wie das Getreide mit der Wurzel die Kraft der Erde und des Wassers aufnimmt und mit dem Halm der Reifung des Korns zuwächst, so nimmt der Mönch mit der Wurzel der sittlichen Zucht die Kraft von Geistesruhe und Klarblick in sich auf und wächst auf dem, dem Halm entsprechenden, Hohen Pfade der Heiligkeits-Frucht entgegen, die mit der Reifung des Korns zu vergleichen ist . . . Bei wem schwaches Vertrauen mit starkem Verstande zusammengeht, der wird seinen Zweck nicht erreichen, einem Ochsen gleich, der mit einem Elefanten am gleichen Joche angeschirrt ist."

 

Die Askese ist der Regen. "Askese (tapo) ist eine Bezeichnung für Sinnenzügelung, Willenskraft, für die strengen 'Läuterungsübungen' (dhutanga) und für ein Leben der Kasteiung. An dieser Stelle ist Sinnenzügelung gemeint. Durch Sinnenzügelung nämlich geschieht es, daß Vertrauen, sowie die aus ihm als Wurzel sprießende Sittlichkeit und die anderen Dinge zum Wachstum kommen und nicht vertrocknen." Vgl. des Verfassers "Satipatthāna", S. 220f. bzw. "Kommentar zur Lehrrede von den Grundlagen der Achtsamkeit", S. 132f. (Verlag Christiani, Konstanz).

 

Die Weisheit Joch und Pfluggestell. "Wie das Joch sich oben an der Deichsel, an ihrem vorderen Teil, befindet, mit der Deichsel verbunden ist, den Stricken [der 'Bindung'; siehe im folgenden] Anhalt bietet, die Zugochsen daran hindert, einzeln zu gehen, so auch steht die Weisheit über den mit 'Scham' beginnenden heilsamen Dingen. Es heißt nämlich: "Alle heilsamen Dinge haben die Weisheit als ihr Höchstes." Weisheit ist mit der Deichsel der Scham verbunden, weil sie nämlich getrennt von Scham nicht entstehen kann. Die Weisheit ist im Sinne einer Stütze-Bedingung (nissaya-paccaya) der Anhalt (nissaya) für die in der Geistes-Sammlung (samādhi) bestehende Bindung, die hier als Geist (mano) bezeichnet wird. Indem die Weisheit das Gespann der Willenskraft vor Aufgeregtheit wie vor Schlaffheit schützt, verhindert sie dessen Einzel-Gehen (d.h. ihr Abschweifen zu den genannten Extremen). Ferner: wie der Pflug in Verbindung mit der Pflugschar zur Zeit des Pflügens die harte (kompakte) Erde bricht und die darin befindlichen weit verzweigten Wurzeln zerstört, so auch bricht zur Zeit des Klarblicks die Weisheit durch die falsche Vorstellung eines einheitlichen kompakten Gebildes hindurch, die sich bildet durch (zeitliche*) Kontinuität durch (einheitlichen) Zusammenschluß (der einzelnen Bewußtseinsfaktoren), durch (ihre schwer unterscheidbaren, besonderen) Funktionen und (die Gemeinsamkeit des) Objekts, ferner zerstört die Weisheit die weit verzweigten Wurzeln der Leidenschaften. Hier ist die Weisheit lediglich überweltlich (lokuttara, d.h. mit dem Bewußtsein der Hohen Pfade verbunden); im ersten Falle, als 'Joch', kann sie auch weltlich (lokiya) sein."

* (Die eingeklammerten Erläuterungen basieren auf der Mula-Tika (Subkommentar zum Dhammasangani-Kommentar), in dem sich eine Parallelstelle findet.)

 

Scham ist die Deichsel. "Wie die Deichsel jenes Brahmanen das Joch und den Pflug trägt, so trägt beim Erhabenen die Scham die weltliche und überweltliche Weisheit. Wie Joch und Pflug, wenn Sie an die Deichsel gebunden sind, ohne sich zu bewegen und zu lockern ihre Aufgabe erfüllen, so erfüllt auch die mit Scham verbundene Weisheit ihre Aufgabe, ohne zu schwanken und zu erschlaffen, unbeeinträchtigt durch Schamlosigkeit."

 

Geist ist die Bindung. "Hier ist unter dem Leitwort Geist die mit ihm verbundene Sammlung (samādhi) zu verstehen. Die Bindung durch den Strick erfüllt eine dreifache Aufgabe; sie verbindet das Joch mit der Deichsel, die Zugochsen mit dem Joch und dient dem Lenker als Zügel für die Ochsen. Wie nun beim Brahmanen diese Bindung, indem sie Deichsel, Joch und Ochsen zusammenhält, es jedem dieser drei ermöglicht, die eigene Aufgabe zu erfüllen, so bindet die Sammlung, kraft ihrer Natur als Unzerstreutheit, die Scham, Weisheit und Willenskraft an ein einziges Objekt und gibt jedem von ihnen die Möglichkeit, die eigene Aufgabe zu erfüllen."

 

Achtsamkeit ist Pflugschar und der Treibstock. "Was für den Brahmanen Pflugschar und Treibstock bedeuten, das ist beim Erhabenen die mit Klarblick verbundene, dem Pfade verbundene Achtsamkeit (sati). Wie die Pflugschar gleichsam den nachfolgenden Pflug bewacht und vor ihm hergeht, so bewacht Achtsamkeit den Pflug der Weisheit, indem sie den Ablauf der heilsamen Geisteszustände prüft und die Objekte gegenwärtig hält. Daher wird in solchen Textstellen wie: 'Er weilt mit einem durch Achtsamkeit bewachten Geist' von der Achtsamkeit als einer Wache gesprochen. Im Sinne der Unverwirrtheit geht Achtsamkeit dem Weisheits-Pfluge voraus. Denn nur von der Achtsamkeit genau geprüfte Dinge erkennt die Weisheit, nicht aber verworren aufgefaßte. Wie der Treibstock den Ochsen Furcht vor dem Gestochenwerden einflößt, es ihnen nicht gestattet, sich niederzulegen, und sie davon zurückhält, auf einen Abweg zu geraten, ebenso erfüllt Achtsamkeit das Gespann der Willenskraft mit Furcht vor den niederen Welten und erlaubt ihr nicht, sich träge niederzulegen. Achtsamkeit verhindert die Willenskraft, sich auf unrechtem Gebiet, nämlich den Sinneslüsten, zu ergehen, schirrt sie an das Meditationsobjekt und hält sie davor zurück, auf einen Abweg zu geraten."


 

78

Bewacht in Taten und bewacht im Wort;
Der Leib gezügelt bei der Nahrung;
Die Wahrheit nutze ich zum Jäten;
Der Innere Frieden ist des Joches Lösung.
 

Bewacht in Taten und bewacht im Wort; der Leib gezügelt bei der Nahrung. "Wie der Brahmane nach der Aussaat, um das Korn zu schützen, einen Zaun aus Dornensträuchern, Pfählen oder Latten anlegt, damit Rinder und Wild nicht eindringen und das Korn zerstören, so ist es auch beim Erhabenen: um das Korn des mannigfaltigen Heilsamen zu schützen, damit das Getier der unheilsamen Geisteszustände, wie Gier usw., nicht eindringt und das Heilsame zerstört, deshalb lebt er jenen dreifachen Zaun an: das Bewachtsein in Taten, Worten und bei der Nahrungsaufnahme.

 

Die Wahrheit nutze ich zum Jäten. "Wie der Brahmane beim äußerlichen Feldbau das das Korn verderbende Unkraut mit der Hand oder dem Messer jätet, so jätet der Erhabene bei seiner Bestellung des inneren Feldes kraft der Wahrheit das Unkraut der Verfälschung, welches das Korn des Unheilsamen verdirbt. Als 'Wahrheit' gilt die wirklichkeitsgemäße Erkenntnis; durch sie wird das Unkraut der Ich-Vorstellung usw. gejätet.

 

Der Innere Frieden ist des Joches Lösung (soraccam me pamo-canam). - K zufolge hat soracca hier nicht die übliche Bedeutung Milde oder Sanftmut im Sinne einer sittlichen Eigenschaft, denn hiervon sei schon vorher mit den Worten gesprochen worden: "Bewacht in Taten und bewacht im Wort"; soracca bedeute hier viel mehr das Heiligkeits-Ziel. Die obige Wiedergabe dieses Wortes stimmt überein mit einer der Bedeutungen, die das entsprechende Adjektiv (sorato) im Sanskrit (sūrato) hat, nämlich als Synonym von upasānta, befriedet gestillt (Boehtlingk, Skr.-Wtb.). Pamocana ist das Lösen (des Jochs), das Ausspannen, das ja in der Umgangssprache auch die Bedeutung ausruhen hat.

K: "Warum wurde dies gesagt? Dein Lösen des Jochs, o Brahmane, ist, da du ja am Abend oder am morgigen Tag oder im nächsten Jahr wieder anspannen mußt, kein wahres Lösen. Mein Lösen ist nicht von solcher Art; nicht ist es ein bloß zeitweiliges Lösen. Seit der Zeit des Meistes der Zehn (Buddha-)Kräfte, des Buddha Dipankara, als ich durch vier Unermeßlichkeits-Perioden und hunterttausend Kalpas hindurch mit dem vom Gespann der Willenskraft gezogenen Weisheits-Pfluge die Bestellung des inneren Feldes vornahm, als ich nämlich noch nicht zur Vollkommenen Erleuchtung erwacht war, solange war ich noch nicht befreit. Als ich aber, nachdem diese ganze Zeit verstrichen war, in ununterbrochenem Kreuzsitz unter dem Bodhi-Baume saß und mir dann das mit allen Vorzügen ausgestattete Heiligkeitsziel aufstieg, nachdem so mit aller Anstrengung der Höchste Frieden erreicht war, dann erst war mein Joch gelöst und nicht gibt es künftig mehr ein neues Anjochen."


 

79

Die Willenskraft ist mein Gespann,
Das, hin zur Bürdenfreiheit führend,
Dahingeht ohne umzukehren,
Wohin gegangen man nicht sorgt.
 

Die Willenskraft ist mein Gespann. K.: "Wie beim Brahmanen durch die Kraft des den Pflug ziehenden Gespanns von vier Ochsen das vorhandene Unkraut und Wurzelwerk zerstört, dessen Wiederentstehen verhindert und in dieser Weise das Gedeihen des Korns bewirkt wird, ebenso wird kraft des Vierer-Gespanns der vier Rechten Anstrengungen (sammā-ppadhāna) das vorhandene Unheilsame zerstört, sein Wiederentstehen verhindert und in dieser Weise das Gedeihen des Heilsamen bewirkt."

 

Bürdenfreiheit (yoga-kkhema) wtl.: Ruhe von der Anstrengung oder von der Mühsal; gewöhnlich, ebenso wie das alleinstehende khema, mit 'Sicherheit' übersetzt. Die hier gewählte Wiedergabe knüpft an die obige wörtlich Bedeutung an und fügt sich in diesen Zusammenhang - das Lösen des Joches - besonders gut ein.

 

. . . dahingeht ohne umzukehren. Bei der Feldbestellung des Brahmanen muß das Gespann, am Feld-Ende angelangt, wieder umkehren. Für den Erhabenen aber gab es kein Umkehren, seit er vor dem Buddha Dipankara den Entschluß zur Erreichung der Buddhaschaft faßte. Bei der Feldbestellung des Brahmanen muß das vom Pflug abgeschnittene Unkraut, weil es wieder nachwächst, später wieder von neuem abgeschnitten werden. Bei der Feldbestellung des Erhabenen aber braucht man zu jenen Befleckungen, die man einmal auf der entsprechenden Stufe des Hohen Pfades völlig überwunden hat, nicht mehr zurückzukehren. (Zusammenfassung lt. K)

 

Wohin gegangen man nicht sorgt. K- "Vom Treibstock der Achtsamkeit immer wieder angetrieben, geht das Gespann der Willenskraft dorthin, wo einer, der im Sinne des Erhabenen ein Pflüger ist, ohne Sorge, sorgenfrei und makelfrei verweilt, nämlich zu jener als das Nibbāna und das Todlose bezeichneten Stätte, wo jeder Sorgen-Stachel vernichtet ist.


 

80

Vollendet ward dies Feldwerk so:
Todlosigkeit ist seine Frucht!
Wer solches Feldwerk hat vollbracht,
Erlöst wird er von allem Leid!

 

Da füllte der Pflüger Bhāradvāja, der Brahmane, eine große metallene Schale mit Milchreis und brachte sie dem Erhabenen dar: "Genießen möge der Herr Gotama den Milchreis! Ein Feldbebauer ist ja der Herr! Übt doch der Herr Gotama ein Feldwerk aus, das die Todlosigkeit als Frucht bringt!"

 

81 (DER ERHABENE)

Was mir ein Lied ersungen, kann ich nicht verzehren.
Das ist nicht Sitte, Priester, derer, die erkennen.
Was durch ein Lied ersungen, das verschmähen Erwachte.
So ist es Brauch, o Priester, wo sich wahre Lehre findet!

 

82

Doch sonst magst du vollkommnem Weisen,
In dem der Trieb versiegt und Unrast Ruhe fand,
Mit Speise dienen und mit Trank.
Dies ist das Feld für den, der nach Verdienst begehrt.

 

 

"Wem nun, o Herr Gotama, soll ich diesen Milchreis geben?"

Nicht sehe ich jemanden, o Brahmane, in der Welt mit ihren himmlischen Geistern, mit ihren Mara- und Brahma-Göttern, mit ihren Scharen von Asketen und Brahmanen, Göttern und Menschen, der, diesen Milchreis zu sich nehmend, ihn vollkommen verdauen könnte, es sei denn der Vollendete oder ein Jünger des Vollendeten. So schütte denn, o Brahmane, diesen Milchreis auf eine grasfreie Stelle, oder wirf ihn in ein Wasser ohne Lebewesen!"

Es schüttete da der Pflüger Bhāradvāja, der Brahmane, den Milchreis in ein Gewässer ohne Lebewesen. Und der ins Wasser geworfene Milchreis brodelte und zischte, rauchte und dampfte. Gleichwie ein tagsüber erhitzter Eisenstab, ins Wasser geworfen, brodelt und zischt, raucht und dampft, ebenso, auch brodelte und zischte, rauchte und dampfte dieser Milchreis. Da begab sich der Pflüger Bhāradvāja, der Brahmane, voll Entsetzen, mit gesträubtem Haar zum Erhabenen und, mit seinem Haupte dem Erhabenen zu Füßen fallend*, sprach er zu ihm also:

"Vortrefflich, Herr Gotama! Vortrefflich, Herr Gotama! Wie wenn man Umgestürztes aufrichtet, Verdecktes enthüllt, einem Verirrten den Weg weist, in die Finsternis eine Leuchte bringt, auf daß Sehende die Dinge erkennen können, - ebenso ward vom Herrn Gotama in mannigfacher Weise die Lehre verkündet. So nehme ich denn meine Zuflucht zum Herrn Gotama, zur Lehre und zur Mönchsgemeinde. Empfangen möchte ich beim Erhabenen die Weihe der Weltabkehr, empfangen möchte ich die volle Ordensweihe!"

Und es empfing der Pflüger Bhāradvāja, der Brahmane, die Weihe der Weltabkehr, empfing die volle Ordensweihe. Bald nach seiner vollen Weihe aber lebte der Ehrwürdige Bhāradvāja allein, abgesondert, unermüdlich, eifrig und entschlossen. Jenes Ziel, um dessentwillen Söhne aus edler Familie gänzlich vom Hause fort in die Hauslosigkeit ziehen, - diese höchste Vollendung des heiligen Wandels hatte er schon nach kurzer Zeit, bei Lebzeiten noch, selber erkannt, durchschaut und verwirklicht: "Versiegt ist Wiedergeburt, vollendet der heilige Wandel, getan das Werk, nichts weiteres nach diesem hier!", - so hatte er erkannt. So war auch der Ehrwürdige Bhāradvāja ein Heiliger geworden.

 


* Die vorstehende Prosastelle fehlt in der Parallel-Sutte Samyutta-Nik. 7,11, findet sich aber in Samy. 7.9. Diese letztere Sutte ist teilweise eine Parallele zum 'Sundārika-Bhāradvāja' des Sutta-Nipāta, wo aber wiederum dieser Passus nicht vorkommt. K.E. Neumann mag übrigens mit seiner Meinung recht haben, daß diese Stelle "ein späterer Kommentar ist zum mißverstandenen abbojaneyyam" (= "nicht kann's genossen werden", in v. 81).


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