Samyutta Nikaya 31

Samyutta Nikaya

31. (10.) Gandhabbakāya Saṃyutta - Von der "Gandharven-Schar" (Pali)

S.31.1. Grund-Text - 438. Suddhika Sutta
S.31.2. Guter Wandel - 439. Sucarita Sutta
S.31.3.-12. Der Geber - 440.- Mūlagandhadātā Sutta
S.31.13.-112. Der Gabenspender - Sāragandhādidātāsuttanavakam, Mūlagandhadānūpakārasuttadasakam, Sāragandhādidānūpakārasuttanavutikam

S.31.1. Grund-Text - 1. Suddhika Sutta

 

1. So habe ich gehört. Einst weilte der Erhabene zu Sāvatthī, im Jeta-Hain, im Kloster des Anāthapindika.

 

2. Dort wandte sich der Erhabene an die Mönche: "Ihr Mönche!" - "Ja, o Herr", antworteten jene Mönche dem Erhabenen. Der Erhabene nun sprach also:

 

3. "Die zu den Gandharven-Scharen gehörenden Götter will ich euch zeigen, ihr Mönche. So höret und merket wohl auf! Ich werde sprechen.

4. Welches nun sind, ihr Mönche, die zu den Gandharven-Scharen gehörenden Götter? Es gibt da, ihr Mönche, im Wurzel-Duft (mūlagandha) lebende Götter, im Kernholz-Duft, Grünholz-Duft, Baumrinden-Duft, Borken-Duft, Blätter-Duft, Blüten-Duft, Früchte-Duft, Saft-Duft und im allgemeinen Duft [256] lebende Götter.

5. Dies nennt man, ihr Mönche, die zu den Gandharven-Scharen gehörenden Götter."

 


[256] gandha-gandha; Komm: in dem aus den vorgenannten Düften zusammengesetzten Duft.


S.31.2. Guter Wandel - 2. Sucarita Sutta

 

1. So habe ich gehört. Einst weilte der Erhabene zu Sāvatthī, im Jeta-Hain, im Kloster Anāthapindikas.

 

2. Da begab sich ein Mönch zum Erhabenen, begrüßte ihn ehrerbietig und setzte sich zur Seite nieder.

 

3. Seitwärts sitzend sprach jener Mönch zum Erhabenen also: "Was ist die Ursache, o Herr, was ist der Grund, daß da einer nach dem Zerfall des Körpers, nach dem Tode, in der Gemeinschaft der zu den Gandharven-Scharen gehörenden Götter erscheint?"

4. "Da führt einer, o Mönch, einen guten Wandel in Werken, Worten und Gedanken. Der hat da nun gehört: 'Die zu den Gandharven-Scharen gehörenden Götter besitzen langes Leben, Schönheit und sind reich an Glück.'

5. Dieser denkt dann: 'O daß ich doch nach dem Zerfall des Körpers, nach dem Tode, in der Gemeinschaft der zu den Gandharven-Scharen gehörenden Götter erscheinen möchte!' - Der erscheint dann nach dem Zerfall des Körpers, nach dem Tode, in der Gemeinschaft der zu den Gandharven-Scharen gehörenden Götter.

6. Dies, o Mönch, ist die Ursache, dies ist der Grund, daß da einer nach dem Zerfall des Körpers, nach dem Tode, in der Gemeinschaft der zu den Gandharven-Scharen gehörenden Götter erscheint."

 


S.31.3.-12. Der Geber - 3-12. Mūlagandhadātā Sutta, 4-12. Sāragandhādidātā Suttanavaka

 

1. So habe ich gehört. Einst weilte der Erhabene zu Sāvatthī, im Jeta-Hain, im Kloster Anāthapindikas.

 

2. Da begab sich ein Mönch zum Erhabenen, begrüßte ihn ehrerbietig und setzte sich zur Seite nieder.

 

3. Seitwärts sitzend sprach jener Mönch zum Erhabenen also: "Was ist die Ursache, o Herr, was ist der Grund, daß da einer nach dem Zerfall des Körpers, nach dem Tode, in der Gemeinschaft der im Wurzel-Duft lebenden Götter erscheint - in der Gemeinschaft der im Kernholz-Duft lebenden Götter - in der Gemeinschaft der im Grünholz-Duft - im Baumrinden-Duft - im Borken-Duft - im Blätter-Duft - im Blüten-Duft - im Früchte-Duft - im Saft-Duft - im allgemeinen Duft lebenden Götter erscheint?"

4. "Da führt einer, o Mönch, einen guten Wandel in Werken, Worten und Gedanken. Der hat nun gehört: 'Die im Wurzel-Duft ... lebenden Götter besitzen langes Leben, Schönheit und sind reich an Glück.'

5. Dieser denkt dann: 'O daß ich doch nach dem Zerfall des Körpers, nach dem Tode, in der Gemeinschaft der im Wurzel-Duft ... im allgemeinen Duft lebenden Götter erscheinen möchte!' Der wird nun ein Geber von Wurzel-Düften ... allgemeinen Düften. Und nach dem Zerfall des Körpers, nach dem Tode, erscheint er dann in der Gemeinschaft der im Wurzel-Duft ... lebenden Götter.

6. Dies ist die Ursache, o Mönch, dies ist der Grund, daß da einer nach dem Zerfall des Körpers, nach dem Tode, in der Gemeinschaft der im Wurzel-Duft ... im allgemeinen Duft lebenden Götter erscheint."

 


S.31.13.-112. Der Gabenspender - 13-22. Mūlagandhadānūpakāra Suttadasaka, 23-112. Sāragandhādidānūpakāra Suttanavutika

(Die zehn Arten der Gaben, verbunden mit den zehn Arten der Gandharven ergeben, einzeln gezählt, die hundert Texte 13-112.)

 

1.-4. (wie 31 3.1-4)

5. Dieser denkt dann: 'O daß ich doch nach dem Zerfall des Körpers, nach dem Tode, in der Gemeinschaft der im Wurzel-Duft ... im allgemeinen Duft lebenden Götter erscheinen möchte!' Er gibt nun Speise, gibt Trank, gibt Kleidung, gibt Wagen, gibt Kränze, gibt Wohlgerüche, gibt Salben, gibt Ruhelager, gibt Behausung, gibt Beleuchtung. Nach dem Zerfall des Körpers, nach dem Tode, erscheint er dann in der Gemeinschaft der im Wurzel-Duft ... im allgemeinen Duft lebenden Götter.

6. Dies, o Mönch, ist die Ursache, dies ist der Grund, daß da einer nach dem Zerfall des Körpers, nach dem Tode, in der Gemeinschaft der im Wurzel-Duft ... im allgemeinen Duft lebenden Götter erscheint."

 


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