Samyutta Nikaya 37

Samyutta Nikaya

37.  (3.)  Matugāma-Saṃyutta - (Pali)

1. Paṭhamapeyyāla Vagga

37.1-2 Angenehm-unangenehm I-II
37.3 Zusätzliches
37.4 Mit drei
37.5-24 Anuruddho
37.25-27 Sicher, übertreffend, überlegen sein
37.28 Eines
37.29 Hinsicht
37.30 Hinauswerfen
37.31 Anlaß
37.32 Ein Umstand
37.33 Sicher
37.34 Wachstum

S.37.1-2 Angenehm-unangenehm I-II - 1-2. Mātugāma, Purisa Sutta

 

"Mit 5 Eigenschaften ausgestattet, ihr Mönche, ist ein Weib für einen Mann einzig unangenehm. Mit 5 Eigenschaften ausgestattet, ihr Mönche, ist ein Mann für ein Weib einzig unangenehm. Mit welchen fünf:

  1. Keine schöne Gestalt,
  2. kein Vermögen,
  3. Tugendlosigkeit,
  4. Faulheit und
  5. Unfruchtbarkeit.

Mit 5 Eigenschaften ausgestattet, ihr Mönche, ist ein Weib für einen Mann einzig angenehm- Mit 5 Eigenschaften ausgestattet, ihr Mönche, ist ein Mann für ein Weib einzig angenehm. Mit welchen fünf:

  1. Schöne Gestalt,
  2. Vermögen,
  3. Tugend,
  4. Fleiß ohne Faulheit und
  5. Fruchtbarkeit".

S.37.3 Zusätzliches - 3. Āveṇikadukkha Sutta

 

"Fünf zusätzliche Leiden der Weiber, ihr Mönche, sind es, denen die Weiber anders als die Männer unterworfen sind. Welche fünf?

 

  1. Da muß ein Weib, ihr Mönche, in zartem Alter zur Familie ihres Mannes gehen, muß ihre Verwandten verlassen. Das ist, ihr Mönche, das erste zusätzliche Leiden, dem das Weib anders als der Mann unterworfen ist.
  2. Weiter sodann, ihr Mönche, ist das Weib der Menstruation unterworfen. Das ist, ihr Mönche, das zweite zusätzliche Leiden, dem das Weib anders als der Mann unterworfen ist.
  3. Weiter sodann, ihr Mönche, wird das Weib schwanger. Das ist, ihr Mönche, das dritte zusätzliche Leiden, dem das Weib anders als der Mann unterworfen ist.
  4. Weiter sodann, ihr Mönche, gebärt das Weib. Das ist, ihr Mönche, das vierte zusätzliche Leiden, dem das Weib anders als der Mann unterworfen ist.
  5. Weiter sodann, ihr Mönche, wartet das Weib dem Manne auf. Das ist, ihr Mönche, das fünfte zusätzliche Leiden, dem das Weib anders als der Mann unterworfen ist.

 

Diesen fünf zusätzlichen Leiden, ihr Mönche, ist das Weib anders als der Mann unterworfen".


S.37.4 Mit drei - 4. Tīhidhammehi Sutta

 

"Mit drei Dingen ausgestattet, ihr Mönche, gelangt das Weib beim Zerfall des Leibes nach dem Tode zumeist auf den Abweg, auf falsche Fährte, zur Tiefe hinab, in höllische Welt. Mit welchen drei?

 

Mit diesen drei Dingen ausgestattet, ihr Mönche, gelangt das Weib beim Zerfall des Leibes nach dem Tode zumeist auf den Abweg, auf falsche Fährte, zur Tiefe hinab, in höllische Welt".


S.37.5-24 Anuruddho - 5-14. Kodhana, Upanāhī, Issukī, Maccharī, Aticārī, Dussīla, Appassuta, Kusīta, Muṭṭhassati, Pañcavera Sutta

2. Dutiyapeyyāla Vagga

1-10. Akkodhana, Anupanāhī, Anissukī, Amaccharī, Anaticārī, Susīla, Bahussuta, Āraddhavīriya, Upaṭṭhitassati, Pañcasīla Sutta

 

Es begab sich der Ehrwürdige Anuruddho dorthin, wo der Erhabene weilte, begrüßte ihn ehrerbietig und setzte sich zur Seite nieder. Zur Seite sitzend, wandte sich der Ehrwürdige Anuruddho also an den Erhabenen:

 

"Mit dem himmlischen Auge, dem geläuterten, über menschliche Grenzen hinausreichenden, sah ich, wie das Weib beim Zerfall des Leibes nach dem Tode auf den Abweg geriet, auf falsche Fährte, zur Tiefe hinab, in höllische Welt, oder wie das Weib auf gute Fährte geriet, in himmlischer Welt erschien. Was ist nun, o Herr, der Grund dafür?"

 

"Mit 5 Dingen ausgestattet, Anuruddho, gelangt das Weib beim Zerfall des Leibes nach dem Tode auf den Abweg, auf falsche Fährte, zur Tiefe hinab, in höllische Welt. Mit welchen fünf?

  1. Sie hat kein Vertrauen, sie ist ohne Scham, sie ist ohne Scheu,
  2. und entweder zornig oder rachsüchtig, neidisch, geizig, ehebrecherisch, tugendlos,
  3. ohne Erfahrung, träge,
  4. ohne Achtsamkeit, und
  5. sie ist fünftens unweise.

Oder

  1. sie bringt Lebendiges um,
  2. nimmt Nichtgegebenes,
  3. ist ausschweifend,
  4. lügt,
  5. nimmt berauschende und betörende Mittel zu sich.

 

Mit diesen 5 Dingen ausgestattet, Anuruddho, gelangt ein Weib beim Zerfall des Leibes nach dem Tode auf den Abweg, auf falsche Fährte, zur Tiefe hinab, in höllische Welt.

 

Mit 5 Dingen ausgestattet, Anuruddho, gelangt das Weib beim Zerfall des Leibes, nach dem Tode auf gute Fährte, in himmlische Welt. Mit welchen fünf?

  1. Sie hat Vertrauen, Scham, Scheu; und
  2. sie ist nicht zornig, rachsüchtig, neidisch, geizig, ehebrecherisch;
  3. sie ist tugendhaft, hat viel erfahren,
  4. ist tatkräftig, ist achtsam und
  5. fünftens ist sie weise.

Oder:

  1. Lebendiges umzubringen liegt ihr fern,
  2. das Nehmen von Nichtgegebenem liegt ihr fern,
  3. Ausschweifung liegt ihr fern,
  4. Lügen liegt ihr fern,
  5. berauschende und betörende Mittel liegen ihr fern.

 

Mit diesen fünf Dingen ausgestattet, Anuruddho, gelangt ein Weib nach Zerfall des Leibes, nach dem Tode auf gute Fährte, in himmlische Welt".


3. Bala Vagga

S.37.25-27 Sicher, übertreffend, überlegen sein - 1-3. Visārada, Pasayha, Abhibhuyya Sutta

 

Fünf Kräfte, ihr Mönche, hat das Weib.

Welche fünf?

Diese fünf Kräfte, ihr Mönche, hat ein Weib. Ausgestattet mit diesen fünf Kräften, ihr Mönche, lebt ein Weib sicher im Hause, übertrifft ein Weib, im Hause lebend, ihren Mann, bleibt ein Weib, im Hause lebend, ihrem Mann überlegen".


S.37.28 Eines - 4. Eka Sutta

 

Ausgestattet mit einer Kraft, ihr Mönche, bleibt ein Mann einem Weib überlegen. Mit welcher Kraft?

Mit der Kraft der Herrschaft. Mit der Kraft der Herrschaft, ihr Mönche, ist er ihr überlegen, und es schützt sie weder die Kraft der Gestalt noch des Vermögens noch der Verwandten, der Kinder und der Tugend".


S.37.29 Hinsicht - 5. Aṅga Sutta

 

Fünf Kräfte, ihr Mönche, hat das Weib. Welche fünf?

  1. Die Kraft der Gestalt,
  2. die Kraft des Vermögens,
  3. die Kraft der Verwandten,
  4. die Kraft der Kinder,
  5. die Kraft der Tugend.

 

Ist ein Weib, ihr Mönche, mit der Kraft der Gestalt ausgestattet, nicht aber mit der Kraft des Vermögens, so ist es in dieser Hinsicht unvollkommen.

 

Ist ein Weib aber, ihr Mönche, mit der Kraft der Gestalt ausgestattet und mit der Kraft des Vermögens, so ist sie in dieser Hinsicht vollkommen.

 

Ist ein Weib, ihr Mönche, mit der Kraft der Gestalt ausgestattet, nicht aber mit der Kraft des Vermögens, so ist es in dieser Hinsicht unvollkommen.

 

Ist ein Weib, ihr Mönche, mit der Kraft der Gestalt und der Kraft des Vermögens ausgestattet, aber nicht mit der Kraft der Verwandtschaft, dann ist es in dieser Hinsicht unvollkommen.

 

Ist ein Weib, ihr Mönche, mit der Kraft der Gestalt, der Kraft des Vermögens und der Kraft der Verwandtschaft ausgestattet, dann ist es in dieser Hinsicht vollkommen.

 

Ist, ihr Mönche, ein Weib mit der Kraft der Gestalt, der Kraft des Vermögens und der Kraft der Verwandten ausgestattet, aber nicht mit der Kraft der Kinder, dann ist es in dieser Hinsicht unvollkommen.

 

Ist ein Weib, ihr Mönche, mit der Kraft der Gestalt, der Kraft des Vermögens, der Kraft der Verwandten und der Kraft der Kinder ausgestattet, dann ist es in dieser Hinsicht vollkommen.

 

Ist, ihr Mönche, ein Weib mit der Kraft der Gestalt, der Kraft des Vermögens, der Kraft der Verwandten, der Kraft der Kinder ausgestattet, aber nicht mit der Kraft der Tugend, dann ist es in dieser Hinsicht unvollkommen.

 

Ist aber ein Weib, ihr Mönche, mit der Kraft der Gestalt, der Kraft des Vermögens, der Kraft der Verwandten, der Kraft der Kinder und der Kraft der Tugend ausgestattet, dann ist es in dieser Hinsicht vollkommen.

 

Dies sind nun, ihr Mönche, die fünf Kräfte des Weibes".


S.37.30 Hinauswerfen - 6. Nāsenti Sutta

 

Fünf Kräfte, ihr Mönche, hat das Weib. Welche fünf?

  1. Die Kraft der Gestalt,
  2. die Kraft des Vermögens,
  3. die Kraft der Verwandten,
  4. die Kraft der Kinder,
  5. die Kraft der Tugend.

 

Ist nun, ihr Mönche, ein Weib mit der Kraft der Gestalt ausgestattet, nicht aber mit der Kraft der Tugend, dann wird es hinausgeworfen, man läßt es nicht in der Familie bleiben.

 

Ist, ihr Mönche, ein Weib mit der Kraft der Gestalt und der Kraft des Vermögens ausgestattet, aber nicht mit der Kraft der Tugend, dann wird es hinausgeworfen, man läßt es nicht in der Familie bleiben.

 

Ist, ihr Mönche, ein Weib mit der Kraft der Gestalt, der Kraft des Vermögens und der Kraft der Verwandten ausgestattet, aber nicht mit der Kraft der Tugend, dann wird es hinausgeworfen, man läßt es nicht in der Familie bleiben.

 

Ist, ihr Mönche, ein Weib mit der Kraft der Gestalt, der Kraft des Vermögens, der Kraft der Verwandten und der Kraft der Kinder ausgestattet, aber nicht mit der Kraft der Tugend, dann wird es hinausgeworfen, man läßt es nicht in der Familie bleiben

 

Ist aber das Weib, ihr Mönche, mit der Kraft der Tugend ausgestattet, nicht mit der Kraft der Gestalt, dann läßt man es bleiben und wirft es nicht aus der Familie hinaus.

 

Ist ein Weib, ihr Mönche, mit der Kraft der Tugend ausgestattet, nicht mit der Kraft des Vermögens, dann läßt man es bleiben und wirft es nicht aus der Familie hinaus.

 

Ist ein Weib, ihr Mönche, mit der Kraft der Tugend ausgestattet, nicht mit der Kraft der Verwandten, dann läßt man es bleiben, wirft es nicht aus der Familie hinaus.

 

Ist ein Weib, ihr Mönche, mit der Kraft der Tugend ausgestattet, nicht mit der Kraft der Kinder, dann läßt man es bleiben, wirft es nicht aus der Familie hinaus.

 

Dies sind nun, ihr Mönche, die fünf Kräfte des Weibes".


S.37.31 Anlaß - 7. Hetu Sutta

 

"Fünf Kräfte, ihr Mönche, hat das Weib. Welche fünf?

  1. Die Kraft der Gestalt,
  2. die Kraft des Vermögens,
  3. die Kraft der Verwandten,
  4. die Kraft der Kinder,
  5. die Kraft der Tugend.

 

Nicht ist, ihr Mönche, die Kraft der Gestalt, des Vermögens, der Verwandten oder der Kinder der Anlaß, daß das Weib beim Zerfall des Leibes, nach dem Tode auf gute Fährte, in himmlische Welt gerät.

 

Die Kraft der Tugend, ihr Mönche, ist der Anlaß, daß ein Weib bei Zerfall des Leibes, nach dem Tode, auf gute Fährte, in himmlische Welt gerät.

 

Dies sind nun, ihr Mönche, die fünf Kräfte des Weibes".


S.37.32 Ein Umstand - 8. Ṭhāna Sutta

 

Fünf Umstände, ihr Mönche, sind für ein Weib schwer zu erreichen, das kein Verdienst erworben hat. Welche fünf?

 

Möchte ich doch in einer passenden Familie geboren werden', das ist, ihr Mönche, der erste Umstand, der für ein Weib schwer zu erreichen ist, das kein Verdienst erworben hat.

 

'Nachdem ich in einer passenden Familie geboren bin, möchte ich (als Gattin) in eine passende Familie kommen', das ist, ihr Mönche, der zweite Umstand, der für ein Weib schwer zu erreichen ist, das kein Verdienst erworben hat.

 

'Nachdem ich in einer passenden Familie geboren und zu einer passenden Familie gekommen bin, möchte ich ohne Rivalin im Hause leben', das ist der dritte Umstand, ihr Mönche, der für ein Weib schwer zu erreichen ist, das kein Verdienst erworben hat.

 

Nachdem ich in einer passenden Familie geboren und zu einer passenden Familie gekommen bin und ohne Rivalin im Hause lebe, möchte ich einen Sohn haben', das ist der vierte Umstand, ihr Mönche, der für ein Weib schwer zu erreichen ist, das kein Verdienst erworben hat.

 

'Nachdem ich in einer passenden Familie geboren und zu einer passenden Familie gekommen bin, ohne Rivalin im Hause lebe, einen Sohn habe, möchte ich meinem Manne überlegen bleiben'. Dies ist der fünfte Umstand, ihr Mönche, der für ein Weib schwer zu erreichen ist, das kein Verdienst erworben hat.

 

Dies sind nun, ihr Mönche, die fünf Umstände, die für ein Weib schwer zu erreichen sind, das kein Verdienst erworben hat.

 

Fünf Umstände, ihr Mönche, sind für ein Weib leicht zu erreichen, das sich Verdienst erworben hat.

'Möchte ich doch in einer passenden Familie geboren werden', dies ist der erste Umstand, ihr Mönche, der für ein Weib leicht zu erreichen ist, das sich Verdienst erworben hat.

 

'Nachdem ich in einer passenden Familie geboren bin, möchte ich in eine geeignete Familie kommen', das ist der zweite Umstand, ihr Mönche, der für ein Weib leicht zu erreichen ist, das sich Verdienst erworben hat.

 

'Nachdem ich in einer passenden Familie geboren und zu einer passenden Familie gekommen bin, möchte ich ohne Rivalin im Hause leben', das ist der dritte Umstand, ihr Mönche, der für ein Weib leicht zu erreichen ist, das sich Verdienst erworben hat.

 

'Nachdem ich in einer passenden Familie geboren und zu einer passenden Familie gekommen bin, nachdem ich ohne Rivalin im Hause lebe, möchte ich einen Sohn haben', das ist der vierte Umstand, ihr Mönche, der für ein Weib leicht zu erreichen ist, das sich Verdienst erworben hat.

 

'Nachdem ich in einer passenden Familie geboren bin und zu einer passenden Familie gekommen bin, nachdem ich ohne Rivalin im Hause lebe und einen Sohn habe, möchte ich meinem Manne überlegen bleiben', das ist der fünfte Umstand, ihr Mönche, der für ein Weib leicht zu erreichen ist, das sich Verdienst erworben hat.

 

Dies sind nun, ihr Mönche, die fünf Umstände, die für ein Weib leicht zu erreichen sind, das sich Verdienst erworben hat".


S.37.33 Sicher - 9. Pañcasīlavisārada Sutta

 

"Ausgestattet mit fünf Dingen, ihr Mönche, lebt ein Weib sicher im Hause. Mit welchen fünf?

  1. Lebendiges umzubringen, liegt ihr fern,
  2. Nichtgegebenes zu nehmen, liegt ihr fern,
  3. Ausschweifung liegt ihr fern,
  4. Lügen liegt ihr fern,
  5. berauschende und betörende Mittel liegen ihr fern.

 

Mit diesen fünf Dingen ausgestattet, ihr Mönche, lebt ein Weib sicher im Hause".


S.37.34 Wachstum - 10. Vaḍḍhī Sutta

 

In fünffachem Wachstum wachsend, ihr Mönche, wächst die edle Jüngerin im edlen Wachstum, wählt sich den Kern, wählt sich das Beste. In welchen fünf?

  1. Sie wächst in Vertrauen,
  2. wächst in Tugend,
  3. wächst in Erfahrung,
  4. wächst in Verzichten,
  5. wächst in Weisheit

Mit diesem fünffachen Wachstum wachsend, ihr Mönche, wächst die edle Jüngerin in edlem Wachstum, wählt sich den Kern, wählt sich das Beste:

 

Wer in Vertrauen und in Tugend wächst,
in Weisheit, in Verzichten und Erfahrung auch,
solch' tugendhafte Laienjüngerin
wählt sich schon hier das Beste für sich selbst".

  Oben