āyūhana*

'Anhäufung', auch kammāyūhana, d.i. Karma-Anhäufung, genannt, bezeichnet die die Grundlage zu künftiger Wiedergeburt bildenden heilsamen und unheilsamen Willenstätigkeiten (Karma) oder Karmaformationen (siehe sankhāra). 

»Als Anhäufung gelten die Karmaformationen; gemeint sind jene aufsteigenden ersten Willensregungen (cetanā), wenn man ein Karma wirkt und z.B. denkt 'Ich will Almosen geben' und man dann etwa einen Monat oder ein Jahr lang Almosen spendet. Die Willensverfassung aber zur Zeit, wo man dem Empfänger die Gabe überreicht, wird als der (karmische) Werdeprozeß (kamma-bhava) bezeichnet. Oder aber, die Willensverfassung in den von demselben Momente des Aufmerkens (āvajjana, siehe viññānakicca) abhängigen 6 ersten Impulsivmomenten (siehe javana) ist als die in den 'Anhäufungen bestehenden Karmaformationen (sankhāra) zu verstehen, während der 7. Impulsivmoment als der (karmische) Werdeprozeß (kamma-bhava) bezeichnet wird. -  

Oder aber, jedwede Willensregung gilt als der karmische Werdeprozess, und die damit verbundene Anhäufung als die Karmaformationen.« (Vis. XVII). Näheres siehe paticcasamuppāda, II u. X.


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